Unser erstes Kiwi-Weekend am Strand

Beach in Orewa-Auckland 18Und schon ist das erste Wochenende auch schon wieder vorbei. Obwohl es natürlich schön ist, dass wir wegen der Zeitverschiebung 10 Stunden jünger geworden sind, so blöd ist es, dass man 2 Tage durch den Transit verliert. Also immer schön nach Osten fliegen, das hält jung ;)

Wir haben uns wie Zombies durch den ersten Samstag geschlagen, um den Jet-leg möglichst schnell zu überwinden. Wir waren unter anderem auch am Strand, weil wir das Meer gern sehen wollten und die frische Luft uns aufgemuntern sollte, was auch funktioniert hat. Am Sonntag ging es schon etwas besser und wir haben einen langen Spaziergang am Strand gemacht.  Das Wetter (hier ist ja derzeit Frühling) ist noch recht kalt, was einige Kiwis natürlich nicht davon abhält, sich mit T-Shirt und kurzer Hose nach draußen zu wagen. Wir waren im Lagenlook unterwegs und haben uns geärgert, dass wir unsere Winterjacken nicht dabei hatten.  Bei den Kiwis gilt, sobald die ersten Sonnenstrahlen kommen: Sommerkleidung. Am Strand konnten wir „Rusty“, das ist der  Hund unserer Gastfamilie, frei laufen lassen. Im Sand wälzend, freute er sich des Lebens.

Es tut mir leid, dass ich direkt am Anfang etwas lustiges über die Kiwis loswerden muss: Um uns etwas aufzuwärmen gingen wir in ein Cafe am Strand und bestellten uns einen Kaffee und zwei mal heiße Schokolade. Jedes Getränk $4,50. Während die Kassiererin die Formel (3 x $ 4,5) in den Taschenrechner tippte, legte ich ihr schonmal $15 hin. Jetzt wurde es aber schwierig. Ich konnte sie richtig denken „hören“:  „… was muss ich denn nun rausgeben? Ich tippe es lieber in den Taschenrechner ein…“ Gedacht, getan: $ 15 – $ 13,5. Ja genau, $1,50!

Mir wurde dann berichtet, dass das kein Einzelfall ist, und dass das Zahlenverständnis einiger Neuseeänder nicht so gut ist. Womit wir bei dem neuseeländischen Schulsystem wären, welches viele Vorteile hat, jedoch auch Nachteile mit sich bringt, über die wir sicherlich im weiteren Verlauf werden berichten können. Im Allgemeinen muss man jedoch sagen, dass es in Neusseland viele Ungelernte gibt, die sich mit Aushilfsjobs über Wasser halten müssen bzw. die direkt soziale Unterstützung vom Staat anfordern müssen. Daher ist der Bedarf nach Fachkräften so enorm groß. Wir wollen hier kein schlechtes Bild von den Neuseeländern abgeben, aber es wird deutlich, dass es auch hier, genau wie in vielen anderen Ländern auch, Probleme gibt.

Das ist unser derzeitiger Blick aus dem Fenster. Ohne Worte……

Haus von Michaela und Rafael

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2 Kommentare zu “Unser erstes Kiwi-Weekend am Strand

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