Wohnungssuche in Auckland

… sehr interessant. Andere Länder, andere Sitten eben. :)

DSC03506 25Da wir bei unseren Bekannten leider nicht ewig bleiben können, waren wir die letzten drei Tage unterwegs und haben uns Zimmer angeschaut. Aufgrund der hohen Mieten in Auckland, ist es übrlich einzelne Zimmer zu vermieten. Hier gibt es wenige Hochhäuser und somit Wohnungen, so wie bei uns in D., sondern jeder hat sein eigenes kleines Häuschen. Dies gehört zur Kiwi-Mentalität. Jeder möchte sein eigenes Reich haben, sei es auch noch so klein.

Wir wussten bereits, dass der Hausbau der Kiwis nicht so „solide“ ist wie vergleichweise in Deutschland, sondern dieser sehr stark dem Häuserbau in den USA ähnelt. Es gibt, soweit ich das sehen konnte, zwei Typen von Häusern: a) aus Holz und b) aus Stein mit Holz. Aber beide haben etwas gemeinsam: Keine Isolierung.  Unter dem Haus, in dem wir zur Zeit wohnen, ist angeblich eine Isolierung angebracht. Was zu sehen ist, ist eine dünne Plane, ähnlich wie die Rettungsdecken im Erstehilfekoffer. Diese ist wellenförmig angebracht, so dass die Kälte ohne Probleme durchdringen kann, denn danach kommt bereits der Boden. Es scheint, dass die Neuseeländer darauf einfach keinen Wert legen. Ist für uns Sparfüchse und Superisolierer schwierig nachzuvollziehen, aber hier ist eben einiges anders.

Die Steinhäuser sind zwar deutlich solider, aber das Dach besteht ebenfalls nur aus  Spanplatten und Ziegel. Fenster sind bei beiden Häusertypen nur einfach verglast. Zweifachverglasung ist inwzischen jedoch bei Neubauten vorgeschrieben. Es zeichnet sich ein Umdenken ab, dass Energie kostbar ist.

In Neuseeland wird vieles pro Woche gezahlt, auch die Miete. Wenn man also auf Wohnungssuche geht und man bekommt gesagt, dass das Zimmer $ 300 kostet, dann sind das 1200$ pro Monat. Für ein Zimmer wohl gemerkt!! Das ist, wie bereits erwähnt auch der Grund, warum hier viele Home- bzw. Flatsharing machen. Ebenfalls ist das der Grund dafür, warum sich Auckland immer weiter ausbreitet, da es am Standrand günstiger ist. Auckland gehört flächenmäßig zu einer der größten Städte der Welt. Die Stadt wächst jede Stunde um vier Einwohner. Es gibt nur im Zentrum einige wenige Hochhäuser. Direkt außerhalb des CBD (Central Business District) fangen die Einfamilienhäuser bereits an. Hier gibt es eine Übersicht der Mieten in den Gebieten.

Wie man am Beitragsbild sehen kann sind einige Kiwis sehr kreativ, wenn es um ihre Briefkästen geht.

DSC03513 4Da wir aktuell noch kein Auto haben, fahren wir, wie viele andere auch, mit dem Bus. Obwohl in vielen Foren über den ÖPNV geschimpft wird, finde ich ihn eigentlich sehr gut. Man muss sich mal die Fläche anschauen, die hier bedient werden muss. Mithilfe von  Google Maps oder der AT App finden wir sehr schnell unsere Busverbindungen.

Wenn man mit Bussen unterwegs ist, muss man wissen, dass man dem Busfahrer ein Signal (per Handzeichen) geben muss, damit er anhält. Sonst fährt der stumpf an einen vorbei. Lernt man aber auch sehr schnell ;).

Und noch eine Anmerkung. Wenn man den Bus verlässt, bedankt man sich beim Busfahrer, auch wenn man hinten aussteigt. Einfach durch den Bus rufen. Da hört man dann hin und wieder ein „Thank you brother“. Das hat doch was….

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2 Kommentare zu “Wohnungssuche in Auckland

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