Schwimmen mit Flipper & Co

Voller Vorfreude auf den anstehenden Tag, konnten wir nicht lange schlafen. OK, der Wecker hat uns um 5:45 aufgeweckt, da wir uns auf der nach Osten zugewandten Seite befanden, so dass als erstes ein Sonnenaufgang auf dem Programm stand. Leider waren doch ein paar Hügel im Weg, aber dennoch war der Sonnenaufgang sehr schön. Das Meeresrauschen müsst ihr euch bei den Bildern jetzt hinzudenken. Auch hier waren wir nicht die Einzigen, wie in Napier kamen uns Jogger und Spaziergänger entgegen.

Wir sind noch kurz zu den Waitangi Treaty Grounds gefahren. Dort wurde 1840 der Friendensvertrag zwischen den Maori und der britischen Krone geschlossen. Allerdings fanden wir den Eintrittspreis für $80 etwas übertrieben, vorallem weil er für Neuseeländer kostenfrei ist. Die Führung hätte auch etwas länger gedauert und wir mussten um 12:30 am Kai sein.

Bei einer Buchung über der Jugendherberge bekommt man übrigens 10% Rabatt für den 4-stündigen Ausflug. Ansonsten kostet die Tour $109. Nicht gerade ein Schnapper, aber sowas macht man ja auch nicht alle Tage.  Auf der Tour von Fullers GreatSights bekommt man eine dolphin-view-guarantee. Sollte man keine Delphine zu sehen bekommen, gibt es ein Gutschein für einen anderen Tag. Mit 12 anderen Wasserratten sind wir in der Bucht herumgefahren, um Flipper & Friends zu finden. Es kann mal so und mal so laufen. Bei der Vormittagstour konnten die Teilnehmer nur 2 Minuten schwimmen und dann waren die Delfine weg :( Wir hatten mehr Glück und nach kurzer Zeit haben wir die ersten Tiere gesichtet.

Bisher hatten wir Delfine nur im Zoo gesehen, das hier ist aber schon etwas ganz anderes und viel, viel besser! 2x haben sie einen großen Sprung aus dem Wasser gemacht und nach einem Fotoshooting ging es dann auch für uns ins Wasser. Man sollte mit ihnen reden, damit sie Interesse zeigen. Auch abtauchen soll helfen, was wir natürlich alles probiert haben. Insgesamt war es eine Gruppe von 6 Delfinen und sie waren nur wenige Meter von uns entfernt. Abgetaucht kamen sie auf mich zu, zwinkerten kurz und drehten dann in einem Meter Entfernung ab. Einfach genial. Wir sind zu verschiedenen Spots hinterher gefahren und durften drei mal ins Wasser springen. Die Gesänge in Natura sind auch viel intensiver und es machte Spaß einfach nur zuzuhören. Arme angelegt, langsam paddeln und alles auf sich wirken lassen. Danach ging es zurück an Board. Dort haben wir uns umgezogen und es uns auf dem Vorderdeck gemütlich gemacht. Dann haben wir noch eine andere Gruppe gesehen, die ebenfalls mit athletischen Einlagen auf sich aufmerksam machte.

Zurück in Paihia waren wir von dem Tag sehr erschöpft und froh über eine gescheite Mahlzeit und eine Dusche.

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