Cape Reinga and the far north

Viele Kilometer lagen vor uns. Zuerst ging es von Paihia wenige km weiter nach Kerikeri zu den Rainbow Falls. Worher der Name wohl kommt? :) Danach ging es an der Doubtless Bay vorbei weiter in Richtung Norden. Die Bucht bekam übrigens den Namen von James Cook, als er 1769 in sein Logbuch schrieb: „doubtless a bay“ (zweifelsfrei eine Bucht). Angekommen an der anderen Seite der Halbinsel ging es über den 90 mile beach (D) einige Kilometer nach Norden. Der Abschnitt ist allerdings nur 55 miles lang. Der Grund in der Falschberechnung scheint darin zu liegen, dass man damals mit dem Pferd 30 Meilen pro Tag reinten konnte. Für den Trip brauchte man 3 Tage. Nur kamen die Pferde im Sand nicht so schnell voran, sodass man länger für die Strecke brauchte. Soviel zu den Theorien, zurück zu den Fakten. Es macht super viel Spaß auf der offiziellen Straße „Coast Road“ zu fahren.

Zurück auf dem State Highway 1 kamen wir an einigen Wildpferden vorbei. Auch etwas, was man selten sieht. Einer Kuhherde sind wir ja schon begegnet. Nun war eine Schafherde dran. Die Hunde mussten ganze Arbeit leisten, um die immer wieder ausbrechenden Schafe im Zaun zu halten. Nach weiteren 45 Minuten erreichten wir dann endlich das Nordkapp, Cape Reinga (E). Der Name des Kapps stammt vom Maori Wort „Reinga“ und bedeutet „Unterwelt“. An diesem Punkt verlassen die toten Seelen das Land und betreten die Nachwelt. Seit 2007 wartet Cape Reinga für die Aufnahme in die Liste als Weltkulturerbe. Am Kapp treffen sich die Tasman See und der Pazifische Ozean aufeinander und sorgen für viel Strudel und manchmal hohen Wellengang.

Tipp: Versucht nach 16:00 Uhr auf dem Cape zu sein. Dann sind die ganzen Busse aus Paihia und anderen Städten schon wieder weg und ihr müsst die Aussicht nicht mit hunderten anderen Touristen teilen. Außerdem steht die Sonne dann im richtigen Winkel für super Aufnahmen.

Nach einem ausgiebigem Fotoshooting ging es zum Youthhostel nach Ahipara (F), wo wir noch einen schönen Sonnenuntergang erleben konnten.

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3 Kommentare zu “Cape Reinga and the far north

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