Tag 5: Gisborne und Tauranga

Screen Shot 2013-10-20 at 10.16.23 PMGisborne (A) war eigentlich das Hauptziel unserer Reise. Freunde hatten erzählt, dass Gisborne das „Silicon Valley“ von Neuseeland werden soll (Bericht im Gisborne Herald). Die Hauspreise sind im Vergleich zu Auckland noch bezahlbar, gemütlicher und entspannter soll es da sein. Historisch ist Gisborne auch ein wichtiger Ort, denn James Cook hat hier auf seiner ersten Weltreise am 8. Oktober 1769 zum ersten Mal (als zweiter Europäer nach Abel Tasman) neuseeländischen Boden betreten. Leider verlief die Willkommenszeremonie zwischen Maori und Europäern nicht sehr gut. Als die Maori den Haka vorgeführt hatten, fühlten sich die Engländer bedroht und haben 6 Ureinwohner erschossen. Daraufhin musste die Endeavour ohne frischen Proviant weiter segeln. Cook nannte die Bucht daher „Poverty Bay“. Poverty steht übrigens für Armut.

Die Gegend um Gisborne ist auch bekannt für seine großen Weinanbaugebiete und den Chardonney. Bis 2011 konnte sich die Stadt auch mit dem Titel rühmen, die Sonne jeden neuen Tages als erstes begrüßen zu können. Nachdem Samoa allerdings die Datumsgrenze verlegt hatte, sind die nun die ersten.

Genug Geschichte, wie hat uns Gisborne gefallen? Mit ca. 34.400 Einwohnern ist Gisborne kleiner als Napier und recht eingeschlossen von Bergketten. Eine hübsche, beschauliche Stadt, die auf jeden Fall Potential hat, aber da wir noch immer  auf Jobsuche sind, können wir es uns leider zur Zeit noch nicht aussuchen, wo wir uns niederlassen wollen.

Hier ein paar Eindrücke während unserer kurzen Sightseeingtour am 14.10.2013

Für unser nächstes Ziel, Tauranga (B), mussten wir 290 km zurücklegen, für die wir 4 Stunden gebraucht haben. Tauranga ist mit 122.000 Einwohner um einiges größer als Gisborne. Die Stadt hat uns auf Anhieb gut gefallen und wir haben das Zimmer in der Jugendherberge direkt für 2 Tage gebucht. Mit dem größten Exporthafen Neuseelands hoffen wir (insbesondere Andi) auf gute Jobaussichten. Drückt uns die Daumen!!

Ebenfalls haben wir bereits einen leckeren Dönerladen gefunden, ein wichtiges Kriterium für unsere Stadtauswahl (auch wieder: insbesondere für Andi  :-)…

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Tag 4: Auf dem Weg nach Gisborne

Screen Shot 2013-10-20 at 9.04.41 PMGeweckt wurden wir von warmen Sonnenstrahlen, die durch die Vorhänge unseres Meerblick-Zimmers blinzelten. Kurz noch auf dem Flohmarkt gegenüber vorbeigeschaut (in jeder Stadt gibt es am Wochenende irgendwo einen kleinen Markt) und dann weiter in das 2,5 Stunden entfernte Gisborne.

Im AA guide wurde ein Wasserfall beschrieben, die „Shine Falls“ (A). Erreicht werden konnte der höchste (58m) und beeindruckendste Wasserfall der Region nur durch eine kurze Wanderung von knapp 45 Minuten. Obwohl dort im Naturpark Kiwi’s leben sollen, haben wir keine gesehen, sind ja auch nachtaktive Tiere.

Weiter ging es den State Highway 2 die Küste entlang zur Halbinsel Mahia (B). Ein beschaulicher Ferienort für den geplagten Neuseeländer (falls es den überhaupt gibt). Kurze Exkursion 2 Wochen zurück: Wir mussten zum Baumarkt um einen Adapterstecker zurück zu bringen. Am Eingang stand ein Mitarbeiter, der fröhlich ein Frank Sinatra Lied gesungen hat und uns eine kleine Darbietung seiner Künste gab. Wir haben kurz zugehört, applaudiert und schon hat er uns den ganzen Tag versüßt. Am Mahia Beach haben wir die Beine im kühlen Meer baumeln lassen.

Zurück auf der Straße war es dann noch ca. 1 Stunde nach Gisborne, aufgrund der Ausflüge und Stopps kamen wir aber auch erst um 17:00 Uhr an. Wieder haben wir uns in der Jugendherberge einquartiert, uns den Sonnenuntergang über die Poverty Bay vom Kaiti Hill angeschaut und den Tag mit einem Beck’s Bier und einer netten Unterhaltung mit einigen deutschen Work & Travel Abiturienten ausklingen lassen.

Neuseeland im Nordosten

Ihr habt euch sicherlich schon gewundert, warum wir seit Tagen keine Beiträge mehr schreiben ;) Das lag an unserem ersten Road Trip, den wir vom 10. – 16.10.2013 durch den Nordosten der Nordinsel gemacht haben.

Unsere Reiseroute

Unsere Reiseroute

Hier eine kurze Vorinfo der Route. Zuerst ging es von Auckland über Matamata nach Rotorua. Am zweiten, bewölkten und verregneten Tag über Taupo nach Napier. Nach zwei Übernachtungen in der Jugendherberge führte uns die Route nach Gisborne und am darauffolgenden Tag nach Tauranga, wo wir ebenfalls 2 Tage geblieben sind.

Insgesamt haben wir mit unserem Silverfarn, (so haben wir unser Auto nun genannt) gute 1.500 km zurückgelegt. Viele Hügel und Berge überquert, beeindruckende Landschaften und schöne Sonnenuntergänge genossen, Wanderungen durch Wälder, über Wiesen und Berge und an Wasserfällen vorbei gemacht. Einzelheiten in den bald folgenden Berichten.

Eure Kiwi´s