Time to say Goodbye

Nicht das ihr jetzt etwas Falsches denkt, wir bleiben natürlich in NZ. Aber heute werden wir unsere Freunde in Picton abliefern müssen. Sie verbringen die restlichen 10 Tage ihres Urlaubs auf der Nordinsel. So schnell vergeht die Zeit. Gerade noch am Flughafen abgeholt und schon wieder tschüss sagen müssen.

Wir haben viel gesehen: Christchurch und die Banks Peninsula (A), der wunderschöne türkisfarbene See Lake Pukaki und die weiten Ebenen des Mackenzie Country, die Regenwälder an der Westküste mit den beiden  Fox und Franz-Josef (D) Gletschern, die Pancake Rocks, die Golden Bay (F) im Norden der Südinsel und natürlich den beeindruckenden Abel Tasman National Park (G).

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Unser schönster Trip von allen….

Zunächst von Nelson (H) nach Picton ging es dann wieder zurück nach Geraldine (I), vorbei an die Marlborough Sounds, die wir damals bei unser Überfahrt leider nicht genießen konnten, da wir nachts übergesetzt sind. Noch ein gemeinsames Abschiedsfoto und dann hieß es 600km gen Süden.

Anstatt über die SH 1, die wir bereits Mitte Januar gefahren sind, ging es nun über den SH 63 vorbei an endlosen Weinfeldern. In Murchison noch einmal volltanken, die nächsten 300 km gibt es vielleicht nichts mehr. Dann die SH 7 zwischen Gebirgskettenn, über den Lewis Pass an Hamner Springs vorbei Richtung Christchurch. Leider haben die zwei Urlauber die Sonne mitgenommen (es sei ihnen auch gegönnt), denn kurz nach Murchison fing es für eine ganze Zeit an zu nieseln. Aber auch dem Regen lassen sich schöne Bilder abgewinnen, wenn dann doch nochmal die Sonne rauskommt.

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Tag 3: Napier

Erstmalig sind wir in Neuseeland am Pazifik aufgewacht. Verrückt genug, um dem Sonnenaufgang um 06:27 zu sehen. Leider hat der Wettergott meine Reservierung für einen wolkenfreien Tag erneut verbummelt, dennoch konnte ich ein paar schöne Aufnahmen machen:

Einige sportbewusste Kiwis haben die warme Morgenbriese für ihren täglichen Lauf an der Strandpromenade genutzt. Ohne mich, ich hab mich lieber wieder ein paar Stündchen ins Bett gelegt.

Bildschirmfoto 2013-10-17 um 21.24.27Übernachtet haben wir in der Jugendherberge für $60/ Nacht. Die Küche ist sauber und es gibt alles was man braucht, um sich Mahlzeiten zuzubereiten. In Napier (A) gibt es in der ganzen Stadt Fahrradverleih Stationen. Seit nicht so dumm wie wir und leiht euch die Fahrräder von der Jugendherberge. Eine Qual diese Räder! Einige Abschnitte auf unserer 4-stündigen Tour haben uns landschaftlich sehr an die Emsland Route erinnert. Ansonsten war die vorgeschlagene Route leider nicht so lohnenswert. Eine kleine Weinprobe im ältesten Weingut der Hawke’s Bay „Mission Winery“ (B) durfte natürlich nicht fehlen.

Nach einer Dusche und kurzer Erholung haben wir uns wieder motorisiert auf dem Weg gemacht. Erste Station war der „Bluff Hill“ (A), Napier’s höchste Erhebung mit schönem Ausblick auf die See und etwas Stadt. Auch an dieser Stelle waren während des 2. Weltkrieges Geschütze zur Verteidigung stationiert. Gedenktafeln erinnern an die Zeit:

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Zu der eindrucksvollstem Aussicht an diesem Tag ging es dann zum „Te Mata Peak“ (C). Um auf den 399m hohen Berg hoch zu fahren, muss man selbst im Auto höhenfest sein. Die Straße wird zum Ende hin immer schmaler, sodass aus Platzgründen sogar auf sichernde Seitenpöhle verzichtet wurde. Zum Glück kam uns kein Auto entgegen. Beeindruckt haben uns einige Jogger, die den Berg hochgelaufen sind. Einfach verrückt diese Kiwis. Belohnt wird man dann aber mit einem 360 Grad Panorama, welches es so vermutllich selten gibt.

Eine Empfehlung zum Essen haben wir aus dem kostenlosen Guide der AA (Automobile Association) entnommen. In Havelock North (D) gibt es eine Pizzeria namens „Pipi’s“ und die ist echt Klasse. Beneidenswert gutes Knoblauch- und Pizzabrot mit ausgefallenen Belägen (z. B. mit Kartoffeln oder karamellisierte Zwiebeln) und einem wundervollem Ambiente. Der Ort war überraschend schick. Wahrscheinlich auch etwas für die gehobenere Klasse von Napier und Hastings. Klein aber fein! Die Pizzaria hat übrigens nur biologische Produkter verwendet. Das ist wirklich selten.

Zum Abschluss gingen wir noch ein wenig am Stand entlang, wo uns in einiger Entfernung indische Haare-Krishna Musik entgegenschallte. Auf einem Platz hat wohl die örtliche indische Gemeinde zu einem kulturellen come-together eingeladen, Bauchtänze vorgeführt und kulinarische Köstlichkeiten angeboten. Die Pania ist ein ähnlicher Touristenmagnet wie die Meerjungfrau in Kopenhagen.